Weil ich's geil finde...!
Kurzgeschichte

Peter und Lilly - Ein Traum am See



veröffentlicht am 03.01.2019
Draußen sind mal wieder rund 30 Grad und ein strahlend blauer Himmel. Peter hockt grad noch in seinem Heimbüro und erledigt die wichtigsten Aufgaben. Doch gleich wird er seinen Arbeitstag abhaken und dann geht's für ihn ab an den See! Planschen, raus in die Sonne und einfach nur das Sein genießen. Und so ganz nebenbei wollte sich Lilly vielleicht spontan melden und sich dazu gesellen.

Lilly hatte er gerade vor einer Woche im Supermarkt an der Kasse kennengelernt. Eine völlig bekloppte Situation hate zu einer kurzen Unterhaltung geführt und die Badehose, die er noch vom See anhatte, sozusagen zur Verabredung sich demnächst mal zu treffen.

"Soooo, das Wesentliche ist geschafft. Endlich raus und das Wetter genießen!", dachte Peter, machte die Bildschirme aus und ging kurz ins Schlafzimmer Sachen packen. Seine Tasche hatte er schon rausgeholt. Großes Handtuch, Badeshorts und Badehose zum Drunterziehen, Kopfhörer, ein Buch... und zwei T-Shirts... vorsichtshalber. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich trauen würde mit T-Shirt schwimmen zu gehen, war eher gering, aber wer weiß... Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste! Tasche geschnappt, auf zum Auto und ab an den See.

Auf dem Schotterparkplatz angekommen, führt es am Eismann vorbei zunächst durch den Park bis man nach einer kleinen Kurve den großen See auf der linken Seite entdeckt. Hier oben ist es total schön zwischen all den Bäumen, wo sich Schatten und Sonne die Hand geben, lauter Büsche... Er wollte nicht wissen, was hier schon alles in den ganzen Ecken abgegangen ist.^^ Irgendwie hätte es ja seinen Reiz hier mal mit einer entsprechend freizügigen, mutigen Partnerin zu verschwinden, aber woher nehmen!? Grad war zumindest keine da, auch wenn Peter damit recht entspannt war. Er hatte genug zu tun.

Peter geht den leichten Berg runter auf den zweigeteilten See zu. Links ist der große Teil, wo man ewig weit reingehen kann. Im rechten Teil ist man nach 5 Metern fast verschwunden. Beide Seiten haben einige Meter Sandstrand, so dass hier durchaus Urlaubsfeeling hochkommt. Links ist auf der riesigen Wiese ein Volleyballfeld, ein paar Spielgeräte und einige Büsche. Vorn links, fast am See ist sein Stammplatz. Er liegt gern dicht am See, damit der Weg aus dem Wasser nicht allzu weit ist, falls er sich doch mal mit T-Shirt ins Wasser traut. Eigentlich könnte es so einfach sein, doch wenn der Schädel ständig Geschichten erfindet, warum einen dann wer auch immer anguckt, beobachtet, lästert, etc. Alleine ging das noch, aber vor Freunden schon blöder. Da wäre die Ausrede Sonnenbrand etwas affig, wenn man sonst tagelang in der Sonne liegt und brät.^^

Nunja... kurz die Tasche abgestellt und die große Decke ausgebreitet, konnte er es sich endlich gemütlich machen. Schnell von allen unnötigen Klamotten befreit und Sooonneee... Leichtes Geplätscher des Wassers. So lässt es sich aushalten.

Peter schaute sich um. Auch wenn es ihm eigentlich scheißegal war, ging sein Blick trotzdem herum, ob grad jemand sichtbar mit T-Shirt im Wasser war. Umso leichter könnte es ihm später fallen. Aber erstmal abwarten, ob sich Lilly noch meldet. Denn wenn die käme, wärs schon irgendwie unpraktisch zu erklären, warum er grad nen klatschnasses Shirt anhat oder das in der Sonne zum Trocknen liegt.

"bssssss, bsssssss", vibrierte sein Handy. "Hey, ich hab grad Feierabend gemacht. Bist du schon am See!? Ich wollte auch hin... darf ich mich zu dir gesellen?" - "Ja, klar... freu mich, dass du tatsächlich herkommst! Ich liege links am See, noch auf dem Rasen, große blaue Decke. Ich schicke dir nen Foto!" - "Ja, cool, danke dir! Bis gleich... bin etwa in 20 Minuten da!" - "Ich freu mich auf dich!"

Tatsache... sein Wunsch ging in Erfüllung! Er kannte Lilly ja noch nicht wirklich, aber von der ersten Begegnung und vom Schreiben der letzten Tage war sie schon echt ne "coole Sau"! So entspannt, locker, flockig... frei raus mit frecher Klappe, aber auch echt tiefsinnig. Er konnte wunderbar mit ihr schreiben. Wie es wohl real werden würde?

Er legte sich zurück, schloss die Augen und dachte einfach mal nichts. Er sog die Wärme der Sonne in sich auf und fühlte sich herrlich entspannt.

20 Minuten später wurde es plötzlich dunkel... Wer wagte es ihm einfach Schatten zu spenden!? "Hey Lilly... schön dass du da bist! Und du hast mich gefunden! ;-)" - "Mit der Wegbeschreibung war das jetzt auch nicht soooo schwer!" "Darf ich mit zu dir auf die Decke? Oder ist da kein Platz mehr?" Ich lag quasi wie im Bett, komplett quer... "Reichen dir 30cm?", "Nagut... komm her!" Peter rückte rechts rüber, damit Lilly sich links hinlümmeln konnte.

Sie zog ihr T-Shirt und die kurze Hose aus, kramte kurz in ihrer Tasche und holte die Sonnencreme hervor. "Ich bin zwar im Prinzip schon eingecremt, aber fürn Rücken bin ich irgendwie zu doof gewesen. Kannst du kurz?" Wortlos nahm er die Flasche, einen Klecks in die Hände und ließ sie kurz handwarm werden. Schließlich wollte er sie nicht erschrecken... "Uuuhh, ein Gentleman... danke, dass du so achtsam bist!" Peter verteilte die Sonnenmilch erst ein wenig auf ihren Schultern, strich sie weiter nach unten und begann dann zärtlich, aber fest einzureiben und etwas zu massieren. Er wollte ihr quasi das Angebot zeigen, ohne dabei aufdringlich zu werden.

Lilly lag vollkommen still da und genoss augenscheinlich den Moment. Als Peter fertig war, sagte sie ruhig "Hachja.... Das könnte ich ewig genießen... Aber mir ist grad noch soooo warm vom Fahrradfahren... Wollen wir ins Wasser?" Sie setzte sich auf und Peter kramte kurz in seiner Tasche. Dabei fielen seine beiden T-Shirts raus, die er schnell wieder reinlegte. Sie schien nichts mitbekommen zu haben. Lilly stand schon grinsend und warte darauf, dass er endlich soweit war.

Sie gingen zügig bis zum Wasser, der Sand war halt ziemlich heiß. Erstmal vorsichtig die Füße ins Wasser... Da standen sie nun... "Ja, ach.... Hi... ich bin übrigens Lilly", sie streckte mir förmlich die Hand entgegen. Er lachte: "Hi, Peter!" - "Wir haben ja schon ne Weile geschrieben, nach unserer 3-Minuten-Begegnung. Aber real ist jetzt doch noch was anderes. Ich freue mich auf nen schönen Tag!" "Japp, absolut, aber so wie ich dich die letzten Tage kennengelernt habe und grad erlebe, werden wir uns schon halbwegs verstehen...", entgegnete Peter. "Naaa klaaaaarr..." tönte Lilly und begann Peter mit Wasser zu bespritzen. Peter spritzte zurück und trieb Lilly Stück für Stück ins Wasser...

Beide lachten und genossen es total so entspannt miteinander zu sein, obwohl sie sich kaum kannten. Lilly sprang mit einem Hopps auf seinen Rücken und klammerte sich von hinten wie ein Äffchen an ihn. Peter galoppierte etwas tiefer ins Wasser und warf Lilly gekonnt ab. Als Lilly wieder aus dem Wasser auftauchte und sich das Wasser aus dem Gesicht wischte, guckten sie sich das erste Mal ganz ruhig in die Augen. Sie grinste schelmisch und er musste auch lachen. "Sag mal..." Stille - "Ja?" - Stille - "Mal!" - "Wieso hast du eigentlich kein T-Shirt an? Du hast doch welche dabei... Und soweit ich weiß, stehst du ja auch drauf!?"

Peter fiel die Kinnlade runter und guckte wie ein Auto. Was bitte war das denn jetzt!? Hatte er das grad richtig gehört? "Das hatte sie jetzt nicht wirklich gesagt, oder!?", schoss es ihm durch den Kopf. Lilly grinste immer noch schelmisch und meinte "Hey, alles easy... Du kannst ganz offen mit mir reden! Und falls du dich grad immer noch fragst..." - Sie sah den vollkommen fragend dreinschauenden Peter. - "...ich hab deinen Blog in den letzten Tagen von vorn bis hinten durchgelesen und ein wenig intensiver auf facebook gestalked. Ich weiß also Bescheid!", zwinkerte sie ihm zu. "Ähm... ja... dann... Puuuhhh... gib mir mal ne Sekunde... Ja... Die hab ich halt dabei, falls es mich überkommt." - "Ja, prima... Und? Überkommts dich grad?", grinste Lilly weiter. Peter lachte... "Ähm, ja... irgendwie schon.... Aber hmmm..." - "Ich hab auch eins dabei... Dann zieh mir auch eins über!", quiekte sie vor Vorfreude!

Peter verstand die Welt nicht mehr. Sollte jetzt grad tatsächlich etwas passieren, was er sich soooo ewig gewünscht hatte!? Lilly war ja nicht nur ne "coole Sau", sondern auch ziemlich niedlich... Einfach total hübsch, auch oder vielleicht auch gerade weil sie absolut nicht DIE typische Frau war. Sie strahlte einfach was ganz Besonderes aus. Also einfach mal schauen, was so passieren sollte. Peter war solo, Lilly auch und insofern ging es nur sie beide etwas an!

Sie gingen Richtung Strand und Peter guckte sie an... "Du willst das jetzt wirklich machen!?" - "Ja klar... was denkst du denn!?" - "Öhm... ich versuch das Denken grad sein zu lassen!" Lilly lachte und verschluckte sich fast... "Wie geil...! Ja, ich auch...!"

Sie waren auf Badehosenhöhe angekommen, da blieb Peter stehen. "Sag mir jetzt bitte nicht, du kneifst!?", sagte Lilly. "Nee, DAS ist es nicht!" und deutete leicht beschämt nach unten "Ich fürchte nur, wir müssen nen Moment warten. Ich sollte grad echt nicht aus dem Wasser!" - "Okay, dann warte du einfach hier. Ich bin in 3 Minuten zurück!" Peter hätte sich am liebsten versteckt oder wär versunken, aber andererseits stand ihm jetzt doch etwas bevor, was ewig nur eine Geschichte im Kopf war!

Lilly sprang wie eine Elfe gen Ufer und ging zum Platz. Sie nahm ihr Handtuch, trocknete sich kurz ab, zog sich ihr graues T-Shirt über und zog Peters Burgundy-farbenes aus seiner Tasche. Dann ging sie auch schon zurück zum Wasser und langsam in seine Richtung. Schließlich wollte sie trocken bei ihm ankommen!

Peter traute kaum seinen Augen mit welcher Selbstverständlichkeit Lilly in seine Richtung kam... mit T-Shirt an auf dem Weg immer weiter ins Wasser und seinem Shirt in der Hand, oberhalb des Wassers. Er ging ihr ein paar Meter entgegen, doch viel weiter sollte er grad nicht! Lilly kam bei ihm an und ihr eh schon breites Grinsen wurde nur immer noch frecher! Ihr T-Shirt war auf den ersten 2, 3 cm schon nass geworden. "Sooooo.... Bitte sehr!", reichte sie ihm förmlich das T-Shirt. "Jetzt hast du keine Ausrede mehr!", sie streckte ihm die Zunge raus.

Peter zog das T-Shirt über... "Hoffentlich ist niemand am Strand, der mich kennt!", schoss es ihm durch den Kopf, "Andererseits... Scheiß drauf... lass sie doch alle denken! Ich darf das hier jetzt erleben und ich genieße es!" Gedanken konnten echt anstrengend sein, aber bei dem Lächeln wäre es eine Farce den Moment nicht zu genießen!

"Und jetzt...?", fragte Peter noch leicht zögerlich... Lilly spürte, dass er noch etwas unsicher war und überlegte wie direkt sie sein sollte. "Naja, wir können jetzt hier wie angewachsen stehenbleiben und hoffen, dass die Flut kommt, oder wir gehen weiter rein und werden aktiv nass!" Peter lachte... Irgendwie war sein Bammel ja auch zu blöd... "Trägst du mich rein!?", forderte Lilly dezent... "Na, komm her...!" reagierte Peter plötzlich selbstbewusst. Lilly schaute ihm in die Augen, legte ihre beiden Hände auf seine Schultern und hopps, umklammerte sie ihn nun von vorn! Er umschlung sie unter ihrem Hintern und ging nun immer weiter ins Wasser... langsam. Er wollte ihren Anblick genießen und gleichzeitig sehen, wie sich das Wasser immer weiter nach oben in das T-Shirt arbeitete. Das helle Grau wurde immer dunkler...

Peter genoss jeden Schritt tiefer ins Wasser mit dieser tollen Frau, die tatsächlich freiwillig mit T-Shirt ins Wasser ging! Einfach unglaublich... "Fühlt sich immer wieder toll an, oder?", meinte Lilly... "Japp, aber mit dir ist es grad noch 100x unglaublicher!", strahlte Peter zurück. Sie waren inzwischen fast auf Brusthöhe im Wasser... Peter schaute Lilly in die Augen, hielt an und ließ beide langsam absinken, so dass sie jetzt komplett im Wasser waren. Ihre Shirts umflossen die beiden und die Schultern guckten immer wieder aus dem Wasser heraus. Lilly hielt seinem Blick stand... "So cool, dass du dich getraut hast und mitmachst!" und drückte ihm nen Bussi auf den Mund!

Peter zog sie noch enger an sich heran, schloss die Augen und öffnete seinen Mund. Lilly kam näher und er küsste sie einfach, als stünde es überhaupt nicht zur Frage... Erst waren es nur sanfte Lippenberührungen, dann kam der erste Zungenstupser von Peter und Lilly reagierte mit frechem Züngeln... Sie presste sich regelrecht an ihn... sie wollte ihn am liebsten auffressen! Ihr Kuss wurde immer heftiger und wechselte dann immer wieder zwischen sanfter Ruhe und schnellerem Fordern. Sie spürten und genossen beide ihre nassen T-Shirts, die jeweils den eigenen Körper umschmeichelten und trotz der leichten Distanz durch den Stoff spürten Sie alles voneinander.

Nach einer Weile schnappte Peter nach Luft... er hatte trotz des kühlen Wassers soviel Hitze in sich... "Du bist der Hammer..." - "Danke gleichfalls...!", strahlte Lilly zurück...

Sie ließen voneinander ab und entschieden sich ein paar Meter weiter raus zu schwimmen. Peters T-Shirt schwebte um ihn herum und mit jedem Armzug legte es sich an seinen Oberkörper. Ein Blick schräg rüber zu Lilly ließ ihn auch immer wieder sehen, dass sie tatsächlich mit T-Shirt schwamm. Ein unglaubliches Gefühl... und so schön selbstverständlich! Er durfte sein wie er ist. Wie schön es wohl wäre, wenn sie sich auch anderweitig so gut verstehen!? Und wie würde Lilly das wohl sehen?

Lilly genoss es im Wasser zu sein, spürte mit jedem Armzug das T-Shirt an ihren empfindsamen Brustwarzen. Sie liebte dieses Gefühl und zudem war es wundervoll bei Peter ein wenig die Zügel in der Hand zu haben! Solange er in den richtigen Momenten auch Mann sein konnte, würde ihr das Spiel Spaß machen, ihn ein wenig umwickeln zu können!

Nach 100m waren sie bei einer kleinen Sandbank angekommmen. "Danke", sagte Lilly... "Ich wollte schon immer mal nen Mann so um den Finger wickeln!" - "Bitte was!? Du bist ganz schön frech!!", reagierte Peter zwinkernd, "aber du hast ja recht... Damit war es ein Leichtes! Aber nichtsdestotrotz muss ich bei der Frau trotzdem nen gutes Gefühl haben!" - "Na dann hab ich ja doch Glück gehabt!", lachte Lilly. Sie schwamm mit einem Zug auf ihn zu. Peter richtete sich auf und auch Lilly stellte sich hin. Das Wasser ging beiden nur bis zum Bauch und Peter sah ihre wunderschönen Brüste, die das nasse T-Shirt komplett nachzeichnete... Er nahm sie wieder in den Arm... die beiden nassen T-Shirts klebten aneinander. Beide schauten an sich herunter und wieder tief in die Augen!

Was für ein Gefühl von oben bis unten... Von innen nach außen... Beide liebten es hin und wieder mit Klamotten nass zu werden, im Wasser zu sein oder zu duschen... doch das wussten sie in dem Moment nur bedingt. Auch ein paar andere Überschneidungen waren zumindest Peter noch unbekannt. Lilly hatte ja fleißig gelesen und schon den einen oder anderen Plan geschmiedet.

Ihre Lippen berührten sich wieder und dieses Mal wurde der Kuss noch leidenschaftlicher, ruhiger... tiefer, noch gefühlvoller... Ihre Herzen schlugen wie wild. Es kribbelte im Bauch und auch unten rum... Doch beide spürten, dass gerade etwas Intensiveres entstand. Wo auch immer es hinführen sollte...

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Patrick Schröder


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